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    Frankfurt-Osthafen | KM 37,59
    Wasserstand: 160.00 cm
    am: 21.09.2017 | um: 02:30
    Kein Ruderbetrieb bei einem Wasserstand über 260.00 cm

    Kupferdreher Sprint-Regatta

    Mittwoch der 10.6.09

    Nach einer umständlichen Fahrt kamen wir endlich abends in Kupferdreh (einem Stadtteil von Essen am Baldeneysee) an.
    Ich nenne die Fahrt umständlich, weil am Bus etwas nicht stimmte und dann der Hänger an Lutz’ Mercedes angehängt wurde. Da Christian anders fahren wollte wie Lutz’ Navi und das Navi auf ein anderen Stadtteil von Essen eingestellt war haben wir öfters eine falsche Ausfahrt genommen und sind deshalb teilweise nach Karte gefahren.
    Als wir den Hänger mit den Ruderbooten geparkt und unser Gepäck aus dem Bus in die Bootshalle gebracht hatten sind wir zu einem Griechen essen gegangen. Die Speisekarte war sehr lang und es war schwierig zu entscheiden, was man essen will. Wir blieben nicht unter uns, denn es kamen noch zwei andere Ruderer aus dem FRV. Alle zusammen hatten wir einen gemütlichen Abend.
    Nach dem Essen haben wir in der Bootshalle auf dem Boden unser Nachtlager aufgeschlagen.

    Donnerstag der 11.6.09

    In der Nacht hat es geregnet. So sind wir öfters aufgewacht. Trotzdem standen wir munter im Nieselregen um halb neun an der Strecke und feuerten unseren Doppelzweier, den Michael und Kurt gerudert sind, an. Leider hat es nur für den dritten Platz gereicht.
    Eine gute drei viertel Stunde später war Leo im Einer an der Reihe. Er ist super gerudert, Zu seinem Pech hat er dann plötzlich einen Krebs gefangen der ihn fast zum Kentern gebracht hat. Doch Leopold gibt so schnell nicht auf. Er tritt noch mal kräftig ins Stemmbrett und holt ein bisschen auf, aber zum Sieg brachte ihn das nicht.
    Ca. fünf Minuten später startete auch Robin sein erstes Rennen. Er hat ein bisschen zu spät gestartet und da hat auch unser anfeuern nicht mehr viel geholfen.
    Eine Stunde später lag Victor nicht gerade ermutigt am Start, denn er musste gegen einen aus Leistungsklasse 1 fahren. Er fuhr deshalb eher gemütlich.
    Endlich um kurz vor zwei strich ich (Hannah) im Einer zu dem freundlich lächelnden Mädchen. Als mich mein Vater vor einer guten halben Stunde aufs Wasser geschoben hat, war ich richtig aufgeregt doch als ich mich ausrichtete und meiner Gegnerin zuschaute wie sie sich abquälte zu dem Startboot zu kommen verflog meine Angst langsam. Außerdem ist die Sonne sogar rausgekommen. Das Startsignal kam und die (ich glaube weiße) Fahne bewegte sich. Ich startete leider mit einem Krebs. Ich dachte mir nicht viel dabei und holte sie schnell wieder ein. Ich hörte die Anfeuerungen vom Ufer her und so überholte ich sie dann auch und erreichte mit ein paar Bootslängen vor meiner Gegnerin das Ziel. Ich war so richtig glücklich als mir meine Medaille umgehängt wurde.
    Keine viertel Stunde später standen auch Christian und Pia mit einem Pokal in der Hand da. Sie sind ein richtig spannendes Mixed-Doppelzweier-Rennen gefahren.
    Ein Paar Minuten vor drei erreichten Lutz, Michael und Jochen in einem Gig-Doppeldreier als zweiter das Ziel.
    Das letzte Rennen um Kurz nach vier gewannen wir leider nicht. In dem Mixed-Doppelvierer saßen Christian und Pia (die sowieso schon verausgabt waren), Hanne und Kurt.
    Kurz darauf fuhren wir (alle ungeduscht) ohne größere Probleme zurück.

    Hannah Schneider